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Der BPW startet auf dem deGUT ins Wettbewerbsjahr 2027

„Zukunft entsteht im Austausch“: Unter diesem Motto stand der Deutsche Gründer- und Unternehmertag (deGUT) 2026 am 8. Oktober in der ARENA Berlin. Gründer:innen, Unternehmer:innen, Expert:innen und Gründungsinteressierte kamen zusammen, um sich zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für den Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) war der deGUT dabei ein besonderer Termin: Mit der Eröffnung der Veranstaltung fiel zugleich der Startschuss für das Wettbewerbsjahr 2027.

Von der Idee bis zur Börse

Schon am Eingang machte ein großes Banner deutlich, worum es auf dem deGUT ging: „Zukunft entsteht im Austausch.“ Ein Gedanke, den Dr. Hinrich Holm, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin (IBB), auch bei der Eröffnungsveranstaltung aufgriff. Gemeinsam mit Ulrich Scheppan,  Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), eröffnete er feierlich den deGUT 2026.

Mit auf der Bühne standen Sabine Becker (ILB) und Janine Korbaniak (IBB) aus dem BPW‑Team. Denn neben dem offiziellen Start des deGUT wurde an diesem Morgen auch das neue Wettbewerbsjahr des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW 2027) eingeläutet.

Hinrich Holm brachte die Bandbreite der Angebote der beiden Investitionsbanken dabei mit einem Satz auf den Punkt: „Von der Idee bis zur Börse.“ Vom ersten Gedanken bis zum erfolgreichen Unternehmen gibt es viele Schritte, Fragen und Herausforderungen. Genau hier setzt der BPW an und begleitet Gründer:innen auf ihrem Weg.

Berlin und Brandenburg – gemeinsam für die Zukunft der Metropolregion

Dass Berlin und Brandenburg dabei nicht immer einer Meinung sind, gehört fast schon zum guten Ton. Die kleine spielerische Rivalität zwischen IBB und ILB sorgte auch bei der Eröffnung für den einen oder anderen humorvollen Seitenhieb zwischen Hinrich Holm und Ulrich Scheppan.

Hinter dem augenzwinkernden „Berlin gegen Brandenburg“ steht allerdings ein gemeinsames Ziel: Als Metropolregion wollen beide Länder Innovation und Unternehmertum voranbringen. Die Zusammenarbeit von IBB und ILB im BPW ist dafür ein sichtbares Beispiel.

Denn gute Ideen machen schließlich nicht an der Landesgrenze halt. Und Austausch funktioniert am besten, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Drei Bühnen für die Zukunft

Nach der Eröffnung wurde auch auf der Center Stage sichtbar, wie vielfältig die Themen des deGUT waren. Eine dreizackige Trennwand senkte sich von oben auf die Bühne und teilte sie in drei Bereiche: Founder Stage, Capital Stage und Future Stage.

Damit rückten unterschiedliche Perspektiven auf das Unternehmertum in den Mittelpunkt. Es ging um das Gründen und Aufbauen eines Unternehmens, um Finanzierung und Wachstum, aber auch um Zukunftsthemen, neue Entwicklungen und Unternehmensnachfolge.

Parallel dazu boten die QuickSpaces ein dichtes Programm aus Seminaren und Workshops. Die Inhalte reichten von Netzwerken und Finanzierung über Unternehmensnachfolge bis hin zu Leadership und vielen weiteren Themen, die Gründer:innen und Unternehmer:innen auf ihrem Weg beschäftigen.
Austausch, der weiterbringt

Auch abseits der Bühnen stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Beim Blind-Date-Networking trafen Gründer:innen, Unternehmer:innen und Netzwerkpartner:innen in kurzen Gesprächen aufeinander. Zehn Minuten pro Gespräch boten die Gelegenheit, Ideen vorzustellen, Erfahrungen zu teilen und vielleicht sogar den Grundstein für eine spätere Zusammenarbeit zu legen.

Ein kurzer Austausch kann eine neue Perspektive eröffnen, eine Frage beantworten oder den Kontakt zu jemandem herstellen, der bei einem nächsten Schritt weiterhelfen kann. Genau diese Begegnungen machen Veranstaltungen wie den deGUT – und den BPW – aus.

Mit dem BPW ins Wettbewerbsjahr 2027

Was auf dem deGUT in vielen Gesprächen, Workshops und Vorträgen sichtbar wurde, ist auch der Kern des BPW: Niemand muss eine Gründungsidee allein zur fertigen Geschäftsidee entwickeln.

Der BPW begleitet Gründer:innen aus Berlin und Brandenburg dabei, ihre Konzepte weiterzuentwickeln und auf ein solides Fundament zu stellen. In drei Wettbewerbsphasen können die Teilnehmenden ihre Geschäftsideen Schritt für Schritt konkretisieren. Unterstützung gibt es durch kostenlose Workshops, Seminare und Coachings sowie durch das Feedback der Fachjury.

Dabei richtet sich der Wettbewerb nicht nur an Menschen, die bereits einen fertigen Businessplan in der Schublade haben. Eine Idee reicht, um loszulegen. Im Laufe des Wettbewerbs entsteht daraus Schritt für Schritt ein tragfähiges Konzept.

Der Startschuss ist gefallen – worauf also warten?

Bis zum 10. November 2026 können Gründer:innen ihre Geschäftskonzepte für die erste Phase des BPW einreichen. In den drei Wettbewerbsphasen warten insgesamt 45.000 Euro Preisgeld auf die besten Geschäftskonzepte: 10.000 Euro in Phase 1, 15.000 Euro in Phase 2 und 20.000 Euro in Phase 3. Zusätzlich werden Publikumspreise und ein Nachhaltigkeitspreis vergeben.

Der erste Kontaktabend findet am 26. November 2026 in Berlin statt. Das BPW-Team freut sich auf ein spannendes Wettbewerbsjahr mit innovativen Ideen, engagierten Gründer:innen und vielen neuen Begegnungen. Alle aktuellen Termine und weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der BPW-Website.